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Dreijährige Fachschule - Heilerziehungspflege -

Eingangsvoraussetzungen
Grundvoraussetzung für den Zugang zur Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Heilerziehungspflegeberufes.
In die Fachschule - Heilerziehungspflege - kann aufgenommen werden, wer

  • den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand

und

  • den erfolgreichen Besuch einer Berufsfachschule – Hauswirtschaft und Pflege, Schwerpunkt Sozial- und Familienpflege -, in einer Klasse, die auf dem Sekundarabschluss I- Realschulabschluss- aufbaut

oder

  • die Abschlussprüfung an der zweijährigen Berufsfachschule – Pflege- oder Sozialassistenz - bestanden hat oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweisen kann

oder

  • eine Hochschulzugangsberechtigung und ein einschlägiges Praktikum von 400 Zeitstunden nachweisen kann und die persönliche Zuverlässigkeit (Führungszeugnis Belegart N) nachweisen kann.

Dauer

Die Ausbildung in der Fachschule Heilerziehungspflege dauert drei Jahre.

LernbereicheGesamtwochen-
stunden des dreijährigen
Bildungsganges
Berufsfeldübergreifender Lernbereich
Deutsch/Kommunikation 3 Std.
Fremdsprache/Kommunikation3 Std.
Politik2 Std.
Religion2 Std.
 
Berufsbezogener Lernbereich -Theorie-
Berufsidentität und Qualitätssicherung6 Std.
Heilerziehungspflegerische Begleitung und Pflege15 Std.
Lebenswelten und Beziehungen9 Std.
Heilerziehungspflegerische Konzepte und
Prozessplanung
15 Std.
Optionale Lernangebote5 Std.
 
Berufsbezogener Lernbereich - Praxis -
Während des Bildungsganges wird zusätzlich eine praktische Ausbildung von 1200 Zeitstunden durchgeführt.
Die praktische Ausbildung ist vorrangig in den Bereichen Pflege, Bildung und Erziehung abzuleisten.
Die praktische Ausbildung ist um Fehlzeiten zu verlängern, die sechs Wochen überschreiten.
Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die praktische Prüfung auszugleichen.
 
Insgesamt60 Std.


Die Lehrkräfte der Abteilung Pflege/Gesundheit sind bei der Organisation der praktischen Einsätze unterstützend tätig.
Die Leistungen während der praktischen Ausbildung werden von den betreuenden Lehrkräften – nach Rücksprache mit den Fachkräften der Einrichtung – bewertet und in einer Note für das Fach "Praxis Heilerziehungspflege" zusammengefasst.

Abschluss
Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung wird der für die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung erforderliche Nachweis der fachlichen Eignung in der Fachrichtung Heilerziehungspflege für den Beruf "Heilerziehungspflegerin/Heilerziehungspfleger" erbracht.
Durch die Teilnahme an entsprechenden Zusatzangeboten kann die Fachhochschulreife erworben werden.

Eine Vielzahl von Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.