Zum Inhalt springen

Dreijährige Berufsfachschule Altenpflege

Eingangsvoraussetzungen

Grundvoraussetzung für den Zugang zur Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Altenpflegeberufes. In die Berufsfachschule - Altenpflege - kann aufgenommen werden, wer ...

  • den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweist oder über eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert, verfügt,
  • die Abschlussprüfung an der Berufsfachschule - Altenpflegehilfe bestanden hat oder
  • die Berufsausbildung zur Krankenpflegehelferin oder zum Krankenpflegehelfer erfolgreich abgeschlossen hat

und

  • einen Ausbildungsvertrag mit einem geeigneten Betrieb der Altenpflege- oder Altenhilfe nachweisen kann.

Stundentafel

Lernbereiche Gesamtwochenstunden des
3-jährigen Bildungsganges
Berufsübergreifender Lernbereich
mit den Fächern
7,5 Std.
Deutsch/Kommunikation
Sport
Religion
Fremdsprache/Kommunikation
 
Berufsbezogener Lernbereich
-Theorie und schulische Praxis-
Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege
mit den fünf Lernfeldern1
30 Std.
Unterstützung alter Menschen
bei der Lebensgestaltung
mit den drei Lernfeldern1
7,5 Std.
Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen
altenpflegerischer Arbeit
mit den zwei Lernfeldern1
4 Std.
Altenpflege als Beruf
mit einem Lernfeld1
6 Std.
Optionale Lernangebote5 Std.
 
Insgesamt60 Std.
1Die zu unterrichtenden Lernfelder ergeben sich mit der vorgeschriebenen Stundenzahl aus Anlage 1 zu § 1 Abs.1 der Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vom 26.11. 2002 (BGBl. I S. 4418) i. V. m. der Bekanntmachung vom 27.11.2002 (BGBl. I S. 4429).

Berufsbezogener Lernbereich - Praxis -

Während des Bildungsganges wird zusätzlich eine'praktische Ausbildung
von insgesamt 2.500 Zeitstunden in geeigneten Einrichtungen der
Altenpflege und Altenhilfe durchgeführt. Während dieser Zeit werden
praktische Anleitungen mit Lehrkräften der Schule und/oder Praxisanleiterinnen
und Praxisanleitern der Betriebe entsprechend dem Anleitungsprozess durchgeführt.
Die praktische Ausbildung in den Versorgungsformen der stationären,
teilstationären und ambulanten Pflege ist in mindestens drei der
folgenden Einrichtungen durchzuführen:

  • Heim im Sinne des § 1 des Heimgesetzes oder einer stationären Pflegeeinrichtung im Sinne des § 71 Abs. 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch, wenn es sich dabei um eine Einrichtung für alte Menschen handelt,
  • ambulante Pflegeeinrichtung im Sinne des § 71 Abs. 1 des Elften Buches Sozialgesetzbuch, wenn deren Tätigkeitsbereich die Pflege alter Menschen einschließt,
  • psychiatrische Klinik mit gerontopsychiatrischer Abteilung oder andere Einrichtungen der gemeindenahen Psychiatrie,
  • Allgemeinkrankenhaus, insbesondere mit geriatrischer Fachabteilung oder geriatrischem Schwerpunkt oder geriatrische Fachklinik,
  • geriatrische Rehabilitationseinrichtung,
  • Einrichtungen der offenen Altenhilfe.

Davon müssen mindestens 2000 Zeitstunden in Einrichtungen nach Nummer 1 und 2 abgeleistet werden.
Die praktische Ausbildung ist in der Regel um Fehlzeiten zu verlängern,
die sechs Wochen überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt
in die praktische Prüfung auszugleichen.
Die Lehrkräfte des Teams Pflege/Gesundheit helfen Ihnen gern bei der Organisation dieser Einsätze (gesetzlich vorgeschriebene Zeiten müssen eingehalten werden!.

Abschluss
Die Ausbildung in der Berufsfachschule - Altenpflege - endet nach
Erteilung der Erlaubnis (§ 1 AltPflGI mit der Berufsbezeichnung "Altenpflegerin"
oder "Altenpfleger".

Ein Vielzahl von Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.